Fahrzeuge in Wolfsbach gesegnet. Segnung zweier Krankentransportwagen, eines Hilfeleistungsfahrzeuges sowie einer Tragkraftspritze in Wolfsbach.

Von Josef Penzendorfer. Erstellt am 12. Mai 2017 (05:12)
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Bei der Segnung von drei Fahrzeugen in Wolfsbach dabei (v.l.): Alois Seirlehner, Bürgermeister Josef Unterberger, Fahrzeugpatin Mona Karan, Kommandant Florian Kammerhuber, Rot-Kreuz-Bezirksstellenleiterin Kathrin Latschenberger, Landtagsabgeordnete Michaela Hinterholzer, Bundesrat Andreas Pum, Bezirkshauptmann Martina Gerersdorfer, Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner und Feuerwehrkurat Pater Jacobus Tisch (v.l.); dahinter (v.l.): Josef Hochwallner, Martin Blumauer, Kommandantstellvertreter Georg Bruckmüller, Bezirkskommandant Rudolf Katzengruber, Rudolf Gugler, Abschnittskommandant David Strahofer, Josef Fuchsberger, Hans-Jürgen Haslinger, Florian Wieser, Hubert Schwarz und Vizebürgermeister Josef Wagner.
Penzendorfer

Nach der Floriani-Messe mit anschließendem Totengedenken beim Kriegerdenkmal wurden am Marktplatz durch Feuerwehrkurat Pater Jacobus Tisch das neue Hilfeleistungsfahrzeug 3 und eine neue Tragkraftspritze FOX 4 gesegnet.

315.000 Kilometer werden jährlich gefahren

Kommandant Florian Kammerhuber und seine Mannschaft dürfen sich hiermit nach zweijähriger Planung über beste neue Ausstattung im Wert von über 400.000 Euro freuen. Landesbranddirektor Dietmar Fahrafellner hob die gelebte Solidarität und die Wertschätzung der Freiwilligenarbeit hervor, kritisierte aber gleichzeitig die fehlende Rückerstattung der Mehrwertsteuer bei derartigen Investitionen.

Rot-Kreuz-Bezirksstellenleiterin Kathrin Latschenberger wiederum lobte die enge Zusammenarbeit mit den Feuerwehren, mit denen sie die gelebte soziale Kompetenz verbindet. „Jährlich werden von 70 Freiwilligen, fünf Hauptamtlichen und elf Zivildienern 8.000 Patiententransporte durchgeführt und 315.000 Kilometer gefahren.“

Zwei fast neue Krankentransportwagen konnten gesegnet werden. Bezirkshauptmann Martina Gerersdorfer strich den höchst professionellen Einsatz der beiden Rettungsorganisationen für das Gemeinwohl hervor, forderte aber auch Eigenverantwortung ein. Bundesrat Andreas Pum betonte das Miteinander, Landtagsabgeordnete Michaela Hinterholzer überbrachte die Grüße der Landeshauptfrau und versprach auch für die Zukunft Unterstützung, Wertschätzung und Respekt.