Jugendhaus Schacherhof feiert 25 Jahre

Erstellt am 24. April 2022 | 04:05
Lesezeit: 3 Min
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Eröffnung des Schacherhofes 1997 mit Festgottesdienst in der Hauskapelle: Bischofssekretär Helmut Prader, Abt Berthold Heigl, Diözesanbischof Kurt Krenn und das Leitungsduo Lucia und Johannes Deinhofer (von links).
Foto: Schacherhof
Schacherhof ist spirituelle Tankstelle, bietet Gemeinschaft und fördert Verantwortung für die Schöpfung.
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Vor 25 Jahren wurde das Projekt „Jugendhaus Schacherhof“ aus der Taufe gehoben. Außer den kirchlichen Organisationen und dem damaligen Diözesanjugendsekretär Josef Mauerlechner war es auch vielen Eltern wichtig, einen Ort zu schaffen, wo Jugendliche Gemeinschaft erleben und prägende Erfahrungen fürs Leben machen können. Als Abt Berthold Heigl den Schacherhof als möglichen Standort ins Spiel gebracht hat, war der „Grundstein“ gelegt. 11.000 freiwillige Arbeitsstunden wurden in der Umbauphase von 1995 bis 1997 geleistet, ehe Bischof Kurt Krenn das diözesane Jugendhaus nahe dem Stift Seitenstetten weihen konnte.

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Das derzeitige Hausteam mit Hermann Obermüller, Hausleiterin Franziska Reitner, dem Geistlichen Leiter Pater Florian Ehebruster, Pädagogin Sara Daxberger, Raphael Kößl, Brigitte Jechsmayr und Kerstin Wagner (von links).
Foto: Wolf

Pater Laurentius Resch fungierte als Geistlicher Begleiter, das erste Leitungsduo bildeten die Religionslehrer Lucia und Johannes Deinhofer – beide waren als Dekanatsjugendleiterin bzw. Pastoralassistent von Anfang an beim Projekt Schacherhof mit dabei. Auf ihre zehnjährige Tätigkeit im Jugendhaus blicken die nunmehrigen Leiter des Bildungszentrums St. Benedikt gerne und dankbar zurück:

„Schon von Stunde null an war die Buchungslage bestens, fühlten sich doch viele Jugendliche aus dem gesamten Mostviertel schon damals eng mit dem Haus verbunden. Es gab Planungssitzungen des Hausteams, an denen auch Jugendvertreter aus den Dekanaten teilnahmen, sodass wir immer wussten, was Jugendliche brauchen“, erzählt Lucia Deinhofer, und Johannes ergänzt: „Uns wird warm ums Herz, wenn wir an die vielen bereichernden Begegnungen zurückdenken; mit jungen Menschen unterwegs sein zu dürfen, ihnen Raum zum Experimentieren und Feiern, für Gemeinschaft und zum Ausleben ihrer Talente geben zu können, die Entwicklung und das Aufblühen hin zum Erwachsenenwerden zu begleiten, das lässt uns dankbar zurückblicken!“

Highlights aus 25 Jahren

4.000 Menschen waren im September 1997 bei der feierlichen Eröffnung, dem Kabarettnachmittag mit Josef Hader, den Konzerten, der Festmesse mit Frühschoppen sowie einem Tag der offenen Tür mit dabei. Zum zehnjährigen Jubiläum wurde auch noch der Bibelgarten für alle Sinne eröffnet.

Im Schacherhof werden seit mehr als zwei Jahrzehnten Veranstaltungen wie das Jugendlager „It’s Summertime“ oder das besinnliche „Adventure für die Seele“ angeboten, auch das Durchfeiern der Osternacht hat Tradition. Zudem sind die vielen Musikprojekte hervorzuheben, von „Jesus Christ Superstar“ – im Eröffnungsjahr mit dem Regionaljugendchor siebenmal aufgeführt – über „Godspell“ bis hin zu „Lebensg‘schicht“ im Jahr 2018.

Die Corona-Jahre waren freilich auch für das Jugendhaus Schacherhof schwierig und eine ständige Herausforderung, was zum Beispiel auch zu „Spieleabenden“ als Online-Angebot zwang. Bis zum Ende des Jahres 2021 gab es jedenfalls insgesamt überaus beachtliche 115.000 Nächtigungen im Schacherhof. „Gastgruppen und Schulklassen fehlen derzeit noch weitgehend, aber wir blicken positiv in die Zukunft, vor allem auf unsere Festveranstaltung „Best of 25 Jahre Schacherhof“ am 7. Mai“, erzählt die pädagogische Mitarbeiterin Sara Daxberger und ergänzt: „Was den Einzelnen guttut, wo ihre Kraftquellen liegen, dürfen die Gäste bei uns selbst entdecken!“

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