JUGEND-INFOS

Erstellt am 13. September 2011 | 00:00
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PRÄSENTATION / Nicht nur Vereine tun etwas für den Nachwuchs: Offene Jugendarbeit wird am 30. September vorgestellt.
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Werben für den Graffiti-Workshop und den Tag der offenen Jugendarbeit am 30.9. (v.l.): E. Kurt Königsberger, Obmann des Vereins Jutz-Netz - Arbeitsgemeinschaft der NÖ Jugendzentren und -treffs, Nationalrätin Ulrike Königsberger-Ludwig, Teresa Scherzenlehner, interimistische Leiterin des Jugendzentrums A-Toll, und Michael Kofler, Koordinator des bundesweiten Netzwerks offene Jugendarbeit. HIRTENLEHNER
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VON HANNES HIRTENLEHNER

AMSTETTEN / Auch heuer organisiert das Jugendzentrum A-Toll einen kostenlosen Graffiti- Workshop. Ein professioneller Sprayer und Kunststudent in Wien wird die Jugendlichen dabei anleiten und unterstützen. Durch dieses attraktive Angebot sollen auch illegale Sprühaktionen, die für Jugendliche - und ihre Eltern - teure Schadenersatzforderungen bedeuten können, vermieden werden. Den Jugendlichen wird Raum für ihre Kunst gegeben, wo sie ihre Kreativität ausleben können.

Offene Jugendarbeit erfüllt  vielfältige Aufgaben

Dieser Graffiti-Workshop ist aber nur ein Beispiel für offene Jugendarbeit, die in Amstetten im Jugendzentrum A-Toll und von den mobilen Sozialarbeitern von Westrand angeboten wird. Michael Kofler, Koordinator des bundesweiten Netzwerks offene Jugendarbeit (bOJA), spricht von vielfältigen Aufgaben, die am 30. September, dem Tag der offenen Jugendarbeit, auch in Amstetten präsentiert werden: „Offene Jugendarbeit soll durch Bildungsarbeit Lernräume öffnen. Durch Gesundheitsförderung werden Risikofaktoren vermieden oder gemindert.“ Gefördert werden aber auch soziale Kompetenz und interkulturelle Aktivitäten. Und die Jugendlichen werden bei der Suche nach ihrer Identität unterstützt.

„A-Toll und Westrand bieten professionelle Jugendarbeit für Jugendliche, die sich nicht in einem Verein treffen wollen“, betont Nationalrätin Ulrike Königsberger-Ludwig. Dieses Angebot lässt sich die Stadt auch etwas kosten. 283.600 Euro werden heuer in das Jugendzentrum A-Toll für Personal, Instandhaltung und Projekte investiert, 69.600 Euro beträgt der Gemeindebeitrag für mobile Jugendarbeit, die vom Land bezahlt wird. Für Projekte des Stadtjugendforums stehen 21.000 Euro zur Verfügung.

Königsberger-Ludwig möchte sich nun dafür engagieren, dass das Land NÖ auch einen Kostenbeitrag für das Jugendzentrum leistet - wie es in anderen Bundesländern bereits üblich sei.



JUGEND-INFOS
Graffiti-Workshop: am Samstag, 17. und Sonntag, 18. September. Samstag von 14 bis 18 Uhr: Erstellung von Entwürfen, Üben mit Spraydosen, rechtliche Infos. Sonntag von 13 bis 19 Uhr: Ausführung von mindestens einem Entwurf, Treffpunkt im Jugendzentrum A-Toll.

Nähere Informationen über offene Jugendarbeit und das von bOJA entwickelte Handbuch „Qualität in der offenen Jugendarbeit in Österreich“ gibt es im Internet unter www.boja.at.

 

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