Herrliche Bundesheer-Parodie

Erstellt am 29. März 2015 | 22:09
Lesezeit: 2 Min
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
ams14bli-kabarett-21.jpg
Foto: NOEN, Daniela Schlemmer
"Atompilz von links" – eine liebenswerte Persiflage auf das Bundesheer – kam am Samstag Abend erstmals in Niederösterreich in Blindenmarkt zur Aufführung.
Werbung
Ein liebenswertes Muttersöhnchen (Walter Kammerhofer) trifft bei seinem Grundwehrdienst beim Bundesheer auf einen kampf- und heeresbegeisterten Proll (Nik Raspotnik) und einen friedliebenden, alternativen Schauspielstudenten (Michael Kuttnig). Was zunächst gar nicht miteinander harmoniert, wächst im Laufe der Zeit immer weiter zusammen und gemeinsam „meistert“ das Trio – allen Schikanen ihrer Vorgesetzten zum Trotz –  seinen Dienst beim Heer.

Die Neuauflage der berühmten Parodie aus dem Jahr 1985 (damals mit Reinhard Nowak, Andrea Händler, Alfred Dorfer und Roland Düringer) am Samstagabend im voll besetzten Blindenmarkter Festsaal bestach mit liebenswerten Charakteren, körperbetonten Szenen und viel Wortwitz.



Publikumsliebling war Lokalmatador Walter Kammerhofer. Der Kabarettist aus St. Peter/Au überzeugte in der Rolle des unbeholfenen Wustinger, der sich am Ende sogar selbst zum Ausbildner mausert, auf ganzer Linie. Doch auch seine Kollegen zogen das Publikum mit viel Schmäh in ihren Bann.
Bislang unerwähnt blieb Cordula Feuchtner, die elegant von der Rolle der „ORSCH“-Reporterin über jene der taffen Ausbildnerin bis hin zur Pazifisten-Studentin schlüpfte.
 

Möglich machte den herrlichen Heeres-Kabarettabend und die NÖ-Premiere der Blindenmarkter „Sundabierverein“.
Werbung