Katastrophe verhindert

Erstellt am 04. Juni 2013 | 00:00
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Foto: NOEN
Hochwasser /  Retentionsbecken haben sich erstmals bewährt und die Fluten des Elzbaches und Schlossgrabenbaches gezähmt.
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Von Heribert Hudler

NEUHOFEN / Das neu errichtete Retentionsbecken nahe der Siedlung Amesleithen hat seine erste große Bewährungsprobe überstanden. Wasserbauexperten sind sich einig, dass ohne diese Schutzmaßnahme die Ortsstrecke mit ihren rund 25 Objekten und Sportanlagen schon am Freitag überflutet worden wäre. Die Hochwassersituation in Neuhofen an der Ybbs darf mit Stand von Montag, 3.6. (5.30 Uhr Früh) als beruhigt bezeichnet werden. Die Regenwasserrückhaltebecken am Elzbach und Schlossgrabenbach sind leer. Die beiden Bäche und andere kritische Wasserläufe im Gemeindegebiet führen Normalwasser.

Im Juli 2009 verursachte der Hochwasser führende Elzbach im Ortsgebiet von Neuhofen/Ybbs nach einem heftigen Platzregen ja massive Schäden. Beide Fußballplätze, das Freibad und 20 bis 30 Häuser wurden überflutet. Für Bürgermeister Gottfried Eidler stand damals schon fest: „Der Bau eines Retentionsbeckens hat Priorität.“

Danach begann man mit den Planungsarbeiten und dem Bau des Retentionsbeckens nahe der Siedlung Amesleithen. 1,4 Millionen Euro wurden seitens der Gemeinde und des Landes Niederösterreich in die Hand genommen und das Projekt im Herbst 2011 fertiggestellt.

„Es steht fest, dass dank der Maßnahmen Steuergeld sinnvoll zum Schutz der Bevölkerung und der öffentlichen Anlagen in die Hand genommen wurde“, sagte Landtagsabgeordnete Michaela Hinterholzer. Bürgermeister Gottfried Eidler, fügt hinzu, dass am Wochenende 700.000 Euro „gespart“ wurden. „So viel hätte die Restaurierung der Fußballplätze samt Freibad und die Hilfe für die betroffenen Bürger gekostet.“

Überflutet wurde allerdings der Keller des Anwesens Jetzinger in Friberstätten.

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