Winklarner sitzt nach Heimaturlaub fest

Erstellt am 01. April 2020 | 07:12
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Franz Gschoßmann im WhatsApp-Gespräch mit NÖN-Mitarbeiter Heribert Hudler.
Foto: Hudler
Franz Gschoßmann, gebürtiger Winklarner, der nun in Norwegen wohnt, sitzt derzeit in seiner alten Heimat fest.
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Eigentlich wollte Franz Gschoßmann – mittlerweile wohnhaft in der Nähe von Oslo, Norwegen – nur zwei Wochen in Österreich in seiner Heimatgemeinde Winklarn bleiben. Doch bedingt durch die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus sitzt er jetzt in seinem vom Vater übergebenen Haus in Winklarn/Wieden fest.

„Ich wollte vor eineinhalb Wochen wieder nach Hause fliegen und erfuhr, dass die Fluggesellschaft, die Norwegen Airline, sämtliche Flüge eingestellt hat. Ich fragte bei einer anderen Fluggesellschaft an und man sagte mir, dass ich zwar einen Flug nach Oslo buchen kann, aber danach vierzehn Tage in Quarantäne gehen müsste“, berichtet Gschoßmann.

Das wollte er auch nicht, und so arbeitet er an der Renovierung seines Hauses weiter. Gschoßmann war bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2012 bei der Lisec Group als Monteur weltweit unterwegs. In dieser Zeit lernte er auch seine Frau Lilian kennen und 2006 wurde in Österreich geheiratet. Gschoßmanns Lebensmittelpunkt ist in der Nähe von Oslo in Norwegen. Er fliegt mehrmals im Jahr nach Österreich, um an seinem Haus zu arbeiten. „Wie lange ich jetzt in Winklarn festsitze, steht in den Sternen. Am liebsten würde ich schon morgen nach Hause fliegen“, sagte Gschoßmann.

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