Kloster wird nun auch renoviert

Erstellt am 26. Juli 2011 | 00:00
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Web-Artikel 157
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GROSSPROJEKT / Noch vor der offiziellen Eröffnung wurden bereits für alle 26 betreubaren Wohneinheiten Mieter gefunden.
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Sichtlich wohl fühlen sich die Bewohner des betreuten Wohnens in Hainstetten. Möglich wurde das Projekt durch die Zusammenarbeit der Gemeinde Viehdorf - im Bild Bürgermeister Hans Redl (2.v.l.) und Obersekretär Manfred Obermüller - mit den Franziskanerinnen Amstetten mit Oberin Schwester Judith (r.) an der Spitze und dem Hilfswerk als sozialem Träger. HIRTENLEHNER
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VON HANNES HIRTENLEHNER

VIEHDORF /  26 betreubare Wohnungen errichtete die Wohnbaugenossenschaft Gedesag in Hainstetten. Und das Großprojekt ist schon rund ein Monat vor der offiziellen Eröffnung am 21. August ein Erfolg: Alle Wohnungen sind bereits vergeben. Das freut Bürgermeister Hans Redl, der alle nunmehrigen Mieter persönlich beraten hat. Das betreute Wohnen bietet den Leuten Lebensqualität. Sie leben gern in Hainstetten. Und vor allem sind die Wohnungen durch die Wohnbeihilfe des Landes Niederösterreich auch für alle leistbar, berichtet Redl. Die Mieter kommen aus Amstetten, Aschbach und Blindenmarkt, aber auch aus Traisen, Vösendorf und Wien. Natürlich wollen die Senioren noch möglichst viel selbst machen. Aber sie bekommen auch die Unterstützung, die sie brauchen, betont Redl und hebt die gute Zusammenarbeit des Investors und Betreibers der Anlage, der Gedesag, mit den Ehrwürdigen Schwestern des dritten Ordens, mit Gemeindearzt Dr. Franz Sturl, dem Hilfswerk als sozialen Träger und der Gemeinde Viehdorf hervor. Die Schwestern bereiten täglich das Mittagessen, das von Montag bis Freitag von Mitarbeitern des Hilfswerks serviert wird. Im Rahmen der sozialen Mittagsbetreuung werden dann auch Einkäufe erledigt oder Rezepte geholt. An Wochenenden und Feiertagen ist die Gemeinde für die Mittagsbetreuung zuständig: Freiwillige der Sozialen Dorferneuerung übernehmen diese Aufgabe.

Aber auch die örtlichen Betriebe tragen zur Lebensqualität der Leute bei: Sie werden jeden Tag mit frischem Gebäck und Lebensmitteln versorgt, erklärt Redl.

HAINSTETTEN / Wir sind gezwungen, das Schloss bis zur Eröffnung im August an das schöne Ambiente des betreuten Wohnens anzupassen, erklärte Schwester Judith, Oberin der Franziskanerinnen Amstetten. Deshalb werden Fassade und Turm des unter Denkmalschutz stehenden Schlosses renoviert, die Einfahrt wird asphaltiert. Die Bauarbeiten werden zur Gänze von den Franziskanerinnen Amstetten finanziert. Dafür gibt es keine Förderungen, betonte die Oberin. Derzeit leben 27 Schwestern im Kloster Hain stetten, das als privat geführtes Altersheim für Schwestern, die Pflege brauchen, dient.

HAINSTETTEN / Wir sind gezwungen, das Schloss bis zur Eröffnung im August an das schöne Ambiente des betreuten Wohnens anzupassen, erklärte Schwester Judith, Oberin der Franziskanerinnen Amstetten. Deshalb werden Fassade und Turm des unter Denkmalschutz stehenden Schlosses renoviert, die Einfahrt wird asphaltiert. Die Bauarbeiten werden zur Gänze von den Franziskanerinnen Amstetten finanziert. Dafür gibt es keine Förderungen, betonte die Oberin. Derzeit leben 27 Schwestern im Kloster Hain stetten, das als privat geführtes Altersheim für Schwestern, die Pflege brauchen, dient.

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