VP-Neujahrsempfang: Pfarrheim wird neu belebt. Bürgermeister Hannes Pressl und Ortsvorsteher Johann Berger blickten in die Zukunft.

Von Peter Führer. Erstellt am 27. Januar 2019 (04:04)
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OrtsvorsteherJohann Berger (links) und Bürgermeister Hannes Pressl präsentierten eine Rückschau und einen Ausblick.Themen waren unter anderem das Pfarrheim oder der Glasfaserausbau.
Führer

Mit dem Neujahrsempfang im Gasthaus Grünberger in Kollmitzberg endete der Neujahrsempfangsreigen der Volkspartei Ardagger. In allen vier Ortsteilen luden Bürgermeister Hannes Pressl und die jeweiligen Ortsvorsteher in den vergangenen Wochen zu einem Rück- und Ausblick. Am Sonntag erhielten die Kollmitzberger von Pressl und Ortsvorsteher Johann Berger Einblicke in die Planungen. Berger konnte dabei viele Besucher begrüßen.

Er blickte auf die Projekte des Vorjahres zurück, etwa die Errichtung der neuen Wohnhäuser in der Holzhausensiedlung. „Das Wichtigste ist, dass Zusammenhelfen gelebt wird. Daher funktioniert das Zusammenleben in Kollmitzberg auch“, so Berger.

Im Anschluss referierte Bürgermeister Hannes Pressl über die nächsten Projekte. Dabei stand das Pfarrheim im Mittelpunkt. „Die Pfarre hat sich dazu entschieden, das Pfarrheim wiederbeleben zu wollen. Die Gemeinde übernimmt dabei zwei Drittel des Gebäudes. In diesem Areal werden fünf Mietwohnungen errichtet“, erklärte Pressl. Der gesamte Platz soll wieder eine zentrale Rolle für den Ort spielen und belebt werden. Im heurigen Jahr stehen – erklärte später Monika Göbl (Pfarrgemeinderat) – die Planungsarbeiten im Vordergrund.

Ein weiteres zentrales Thema war der Glasfaserausbau. So soll in Kollmitzberg auch dieses Projekt in den nächsten Jahren vorangetrieben werden. „Wir arbeiten uns vom Siedlungs- und Zentralbereich voran. In den nächsten Jahren hat auch die EVN noch einiges vor“, erklärte Pressl, der zudem die große Bedeutung der Digitalisierung für die Region unterstrich.

Neujahrsempfänge mit buntem Themen-Mix

Bei den Neujahrsempfängen in den anderen Ortsteilen, die seit Anfang Jänner auf dem Programm standen, präsentierte Pressl ebenfalls die Schwerpunkte für 2019. Der Glasfaserausbau spielte dabei überall eine große Rolle. Für Ardagger Markt konnte Pressl verkünden, dass der Baubeginn für die Tagesbetreuung für Behinderte kurz bevorsteht. Die Maschinen sollen ab März rollen. In Stephanshart wird der Glasfaserausbau zeitnah abgeschlossen.

„Ende des Jahres sollen die ersten Häuser schon angeschlossen sein“, blickt Pressl in die Zukunft. Ebenfalls ausgebaut wird das Wohnungsangebot. An der Christophorusstraße ist die Errichtung von acht bis zehn Eigentumswohnungen geplant. In Stift Ardagger gilt der Schwerpunkt zum einen der Erweiterung des Betriebsgebietes. Heitec wird den Standort erweitern, zudem siedeln sich Eplan und Cideon mit insgesamt 80 Mitarbeitern an. Zum anderen sollen ein Bebauungskonzept für die 2,3 Hektar große Fläche im Gemeindebesitz bei der Mittelschule sowie die Planung der Straßenerschließung in Angriff genommen werden.