Aus Vorjahren nichts gelernt?. Über St. Peters Kampf um den Klassenerhalt.

Von Daniel Hartl. Erstellt am 16. April 2019 (09:43)

Die sportliche Situation gibt dem UFC St. Peter/Au eigentlich keinen Grund, den nächsten Wochen optimistisch entgegen zu blicken. Nach der Niederlage im Derby gegen Gaflenz steht St. Peter wie schon in den Jahren zuvor nach zwei Saisondritteln das Wasser bis zum Hals. Auch ein Eingeständnis im Hinblick auf den Kader folgte. Mangelnde Qualität, auch durch Verletzungen verursacht, sei der Grund, der den Rückrundenstart unter Neo-Trainer Jörg Renner in ein schlechtes Licht rückt.

Im Winter versuchte man den Problemen in der Offensive mit der Verpflichtung von Bytyci zwar Herr zu werden, allerdings zu halbherzig, wie nun klar wird. Bereits in der Hinrunde ging man mit der Verpflichtung lediglich eines Offensivspielers ein Risiko ein, das die Mannschaft ins Hintertreffen brachte. Nach dem Derby zeigte sich ein weiteres Mal, dass St. Peter in der Offensive oft nicht kann, selbst wenn man es erzwingen will.

Der Klassenerhalt ist zwar noch immer realisierbar, auch wenn man möglicherweise erneut auf fremde Hilfe oder die Abstiegsregel hoffen muss. Meint man es mit dem angekündigten Umbruch im Sommer allerdings ernst, sollte dieser auf nicht zu knapp ausfallen. Zusammengestellt hat sich die Mannschaft nämlich nicht von selbst.