Bescheidenheit als große Stärke. Raimund Bauer über die Titelaussichten von Euratsfeld und Kematen.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 26. März 2019 (01:00)

In der Gebietsliga West entwickelt sich der Meisterkampf gleich zu Beginn der Rückrunde zu einem Vierkampf. Mittendrin: Tabellenführer Euratsfeld und der neue Tabellenzweite Kematen. Beide Mannschaften verbindet mehr, als es auf den ersten Blick scheint.

Zuerst einmal die beiden Kader. Beide Trainer können auf einen ausgeglichenen Topf an Spielern zurückgreifen. Ausfälle von Stammkräften sind auch qualitativ zu stemmen. Dennoch müssen Schlüsselspieler wie die Legionäre in beiden Mannschaften auch ihre Form haben. Ansonst wird es schwierig. Weiters hatten sich beide Klubs in den letzten Jahren in der Gebietsliga West im vordersten Drittel festgesetzt. Euratsfeld war jeweils zwei Mal auf der dritten Position und Kematen zwei Mal auf Rang fünf. Auch in der Wintervorbereitung bestritten beide Mannschaften Trainingslager im Süden. Während es für Euratsfeld nach Mallorca ging, fuhr Kematen in Richtung Kroatien.

Doch zwei Merkmale verbinden auch beide Vereine, die im Meisterkampf gegenüber Purgstall und Hofstetten ein großer Pluspunkt werden kann: Bescheidenheit und Demut. Die Verantwortlichen beider Klubs wollen zwar Meister werden, müssen aber nicht. Somit fällt dieser Druck einmal von der Mannschaft ab.