Die eigene Meistergruppe. Über die Spannung im Titelkampf der Gebietsliga West.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 21. Mai 2019 (01:00)

Vier Runden sind in der Gebietsliga West noch zu spielen und aus dem Vierkampf um den Meistertitel entwickelte sich nach der 0:3-Niederlage von Euratsfeld gegen Kematen ein Dreikampf.

Purgstall, Kematen und Hofstetten werden sich den Titel untereinander ausmachen. Das Besondere in dieser Saison: Die Auslosung ergibt, dass alle Spitzenteams in den letzten vier Runden aufeinandertreffen. Kematen-Trainer Robert Langergraber zog sogar den Vergleich mit der Bundesliga und sieht seine Mannschaft in den letzten Runden in der Meistergruppe. Kematen ist laut Verlustpunkten auch der Tabellenführer vor Purgstall, dennoch müssen die Kematner nächste Woche einen Pflichtsieg gegen Wilhelmsburg einfahren. Dass sich der Tabellenvorletzte noch nicht aufgegeben hat, bekam am Wochenende Grein schmerzlich zu spüren. In Grein dürfte Trainer Wolfgang Talir den Titelkampf auch mit Spannung verfolgen, denn sollte Rudolf Vogel zum Abschied den Titel bejubeln, dann beerbt Talir einen Platz in der 2. Landesliga West.

Spannung ist in den letzten Runden auf jeden Fall garantiert. Gut für das Publikum und Fans der Gebietsliga West. Die beste Dramatik: Purgstall empfängt in der letzten Runde Kematen. Vielleicht dann sogar das direkte Duell um den Titel.