Die Nase voll

über die Corona-Krise und die „Kollateralschäden“, die sie verursacht.

Erstellt am 15. Dezember 2021 | 02:49
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Die einen Gastronomen sind voller Tatendrang und freuen sich, wenn sie endlich ihre Gasthäuser wieder öffnen und Gäste empfangen dürfen, die anderen haben die Nase voll von Lockdowns, dem ständigen Hin und Her und der fast aussichtslosen Personalsuche.

Die Bezirkshauptstadt Amstetten, die ohnehin nicht mehr reich an Traditionsgasthäusern ist, verliert mit dem Gasthof Mathy einen Betrieb, der seit den 60er-Jahren des vorigen Jahrhunderts ein Fixpunkt der Gastronomieszene war. Dass das Gasthaus vorerst zumindest am Donnerstag - für die Stammtische - noch seine Pforten öffnet, ist da nur ein schwacher Trost.

Und die Mathys sind sicher nicht die einzigen, die in diesen Zeiten eine Kosten-Nutzen-Rechnung anstellen.

Wenn die Pandemie samt regelmäßiger Lockdowns noch ein, zwei Jahre andauert, dann droht die Gastronomieszene im Bezirk insgesamt stark ausgedünnt zu werden.