Die Weichen für Zukunft gestellt. Über den neuerlichen Umbruch bei der Union Neuhofen.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 30. Juli 2019 (02:02)

Die Union Neuhofen vollzog im Sommer einen weiteren Umbruch. Gleich zehn neue Spieler hat der Gebietsligist vorgestellt. Dabei war der abstiegsgefährdete Klub auch im Winter einer der Transferkaiser. Zwei Umbrüche in einer kurzen Zeit. Zumindest auf den ersten Blick. Bei genauerer Betrachtung hat Neuhofen im Winter einen Weg eingeschlagen, der schön langsam Früchte trägt.

Mit der Installierung von Jungtrainer Daniel Grubhofer gingen die Verantwortlichen ein Risiko ein, doch am Ende machten Franz Höllmüller und Co alles richtig. Der Trainer scheute sich nicht, die Jugend einzusetzen, und sorgte dafür, dass am Ende mehreren Nachwuchsspielern der Sprung in die Kampfmannschaft gelang. Sicherlich half die Situation, dass mit Aussteiger St. Georgen/Steinfeld ein Absteiger bereits feststand. Dennoch muss der Weg erst einmal gegangen werden. Jetzt kehrten im Sommer mehrere junge Spieler nach Neuhofen zurück oder andere junge Akteure suchten den Weg zum Gebietsligisten, um sich zu beweisen.

Zwar müssen die Neuhofener Kicker für das Ziel Klassenerhalt abermals kämpfen und kratzen. Doch die Ausrichtung der Vereinsverantwortlichen, auf die Jugend zu setzen, gibt Zuversicht für die Zukunft des Klubs. Egal, in welcher Liga.