Ein Erfolg auf ganzer Linie. Ingrid Vogl über die Eisstock-WM in Amstetten und Winklarn.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 06. März 2018 (02:50)

Zwei Wochen lang waren Amstetten und Winklarn der Nabel der Stocksportwelt. Mit der Weltmeisterschaft, der ersten Winter-WM in Niederösterreich überhaupt, hat man im Mostviertel auch ein wenig Sportgeschichte geschrieben und die Latte für alle folgenden Veranstalter in schwindelnde Höhe gelegt.

Spannende Wettkämpfe auf hohem Niveau, eine perfekte Organisation und ein professioneller Livestream, mit dem man die Bewerbe auch bequem von der Couch aus verfolgen konnte, wurden geboten. Bewährt hat sich auch die Winter Wiese, mit der man zusätzliches Publikum gewinnen wollte. Eine gute Idee, wenngleich phasenweise der Eindruck entstand, als wäre das Rahmenprogramm die eigentliche Attraktion des zweiwöchigen Großereignisses. Den Sportlern aus 24 Nationen ist es aber gelungen, aus dem Schatten von Spider Murphy Gang und den Paldauern zu treten und mit ihren Wettkämpfen beste Werbung für den Stocksport zu machen.

Diese könnte demnächst belohnt werden, denn die Chancen stehen gut, dass der Stocksport bereits 2022 olympisch sein könnte. Dass man dazu einen Beitrag geleistet hat, wäre für das Amstettner OK-Team eine ganz besondere Auszeichnung. Und eine verdiente noch dazu.