Initialzündung für Meisterschaft

Über die Bedeutung des Erstrundensieges im ÖFB-Cup.

Erstellt am 23. Juli 2019 | 02:43
Lesezeit: 1 Min
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
440_0008_6366510_kommentar_bauerraimund.jpg
Foto: NOEN

Das Pflichtspieldebüt in der neuen Saison ist dem SKU Amstetten erst einmal gelungen. Der Regionalligist Seekirchen war in der ersten Runde kein Stolperstein. Dabei machten es die Salzburger den Gästen auf keinen Fall einfach. Zusätzlich agierten die Amstettner in der ersten Hälfte zu zögerlich.

Ein Umstand, den Trainer Jochen Fallmann zur Pause seinen Spielern deutlich klarmachte. Auch nach dem Aufstieg sprachen die Spieler noch davon, dass zum Auftakt gegen Liefering noch eine Leistungssteigerung her muss. Der Sieg hatte dennoch mehrere positive Aspekte. Erstens: Der SKU ist bei Standardsituationen brandgefährlich. Das bewiesen die zwei Eckballtore nach der Pause. Zweitens: Die Neuzugänge Daniel Maderner, Manuel Seidl und Sebastian Dirnberger zeigten bereits, dass sie für das Team Verstärkungen werden können. Drittens: Die Selbstreflexion der Spieler, die sich nicht auf den Lorbeeren des Erfolges ausruhen. Und natürlich viertens: Amstetten hat sich als Favorit durchgesetzt und ist eine Runde weiter. In den letzten Jahren ging der SKU meistens als Außenseiter in eine Cup-Partie und verspürte keinen Druck.

Der Erfolg darf auf jeden Fall Selbstvertrauen geben und als Initialzündung für die Meisterschaft gelten. Auch in Liefering sind Punkte drinnen.