Jugendliche sind Gewinner

über einen Schulterschluss, der doch überraschend kam.

Erstellt am 23. Juni 2021 | 05:33

Es geht ja doch: Nach einer durchaus hitzigen Gemeinderatssitzung haben sich SPÖ und ÖVP zu guter Letzt beim Punkt Jugend-Investitionen zusammengerauft. Vor allem ÖVP-Ortsvorsteher Manuel Scherscher bemühte sich, den SPÖ-Antrag nicht durch die Parteibrille, sondern rein sachlich zu betrachten und ebnete damit den Weg zur All-Parteien-Einigung. Gewinner sind die Jugendlichen, für die die Stadt in den nächsten Jahren 200.000 Euro in die Hand nimmt, um Skateranlagen, Funcourts etc. zu sanieren und zu schaffen.

Die Causa beweist: „Durchs Reden kommen d’Leut zam.“ Gerade das hat zum Beispiel beim Badprojekt bisher gefehlt. Denn sollte der Bad-Beirat nicht eigentlich dazu da sein, Pläne ausführlich zu diskutieren, um tatsächlich die allerbeste Lösung für die Bürger zu finden? Ansonsten führt er sich doch selbst ad absurdum.

Bleibt zu hoffen, dass ÖVP und SPÖ den selben Schluss gezogen haben: Zusammenarbeit macht Amstetten besser!