Alles eine Sache des Planers. Über die Diskussionen rund um das Amstettner Freibad.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 05. Mai 2021 (05:07)

„Den Planer in Ruhe arbeiten lassen“: Auf diese Sprachregelung hat sich die schwarz-grüne Regierung in der Vorwoche nach der Kritik an ihren Plänen für die Neugestaltung des Naturbades eingeschworen. Wobei sich die Proteste ja nicht gegen das Hallenbadkonzept, sondern gegen den verkündeten Abriss des Freibades richten. ÖVP und Grüne ruderten da auch prompt zurück und erklärten dies nun ebenfalls zur Sache des Planers.

Tatsächlich besteht baulich überhaupt keine Notwendigkeit, das Edelstahlbecken zu entfernen, denn laut Bäderverwaltung ist es in gutem Zustand. Desolat sind die Rutschen und da könnte man Sponsoren suchen.

Gezählt dürften die Tage des ohnehin nicht sehr beliebten Badeteiches sein. Mit dem Versprechen, ihn längerfristig durch ein 50-Meter-Becken zu ersetzen, wird seine Entfernung wohl keinen Proteststurm hervorrufen und schafft vermutlich Platz für den angedachten Wasser- und Abenteuerspielplatz. Aber das ist dann wohl wieder Sache des Planers!