Amstetten hat Blut geleckt. Über gute Amstettner Karten fürs Hinrundenfinale.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 18. November 2020 (00:45)

Vier Spiele noch vor der Winterpause in der 2. Liga und Amstetten kann angreifen – von einem Platz außerhalb der Abstiegszone. Das hat sich der SKU verdient. Und zwar nicht erst an den vergangenen beiden Wochenenden. Die Elf von Coach Joachim Standfest wurde bisher in der Liga unter ihrem Wert geschlagen.

Wer das Cup-Match bei Allerheiligen gesehen hat, weiß, dass die Amstettner bereit sind zu kämpfen, alles für den Erfolg zu geben. Der vermeintlich schwächere Regionalligist machte dem SKU das Leben schwer, nutzte seinen kleinen, unebenen Platz. Amstetten machte aber die Not zur Tugend, hielt im Mittelfeld dagegen und klopfte etliche Male an. Bis der Sieg gewiss war.

Beharrlichkeit war es, die die Amstettner in der Steiermark auszeichnete. Und in der Liga. Mit den beiden Siegen im Rücken lässt es sich leichter in Richtung Hinrundenfinale blicken. Auch wenn die Young Violets der Wiener Austria routinierter sind, als es der Name suggeriert, und trotz roter Laterne ein harter Brocken werden: Amstetten hat gleich zweifach Blut geleckt. Das Finale kann kommen.