Da kommt was auf uns zu!. Hermann Knapp über den Klimawandel, der immer deutlicher spürbar wird.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 15. Mai 2018 (05:47)

Sommerhitze im April und viel zu wenig Regen. Es kann kein Zweifel dran bestehen, dass der Klimawandel uns auch im Mostviertel längst fest im Griff hat. Vor allem bekommen die Wetterkapriolen natürlich die Bauern zu spüren. Welche Veränderungen längerfristig auf sie, aber in der Folge auch auf uns Konsumenten zukommen, sind nicht abschätzbar. Wer kann schon sagen, ob Pflanzen, die jetzt noch gut gedeihen, in 20 oder 30 Jahren klimatisch bei uns nicht mehr die geeigneten Bedingungen vorfinden?

Im Wald erleben wir ja schon, dass gewisse Baumarten verschwinden, die Eschen aber durch die Borkenkäferplage, auch zunehmend die Fichten.

Das gravierendste Problem könnte langfristig gesehen aber das Trinkwasser werden. Landwirte kämpfen jetzt ja schon oft um ausreichende Versorgung ihrer Tiere. Ansonsten gibt es hauptsächlich dann Probleme, wenn zu viele Leute gleichzeitig ihre Pools befüllen. In ein paar Jahrzehnten könnte es, wenn sich nichts ändert, aber durchaus darum gehen, überhaupt noch genug Wasser für das tägliche Leben zu haben.