Das Leben weiterleben ...

Über einen schwierigen Spagat in Corona-Zeiten.

Erstellt am 07. Oktober 2020 | 03:11
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr

Der Bezirk Amstetten leuchtet in der Corona-Ampel weiterhin grün. Am Beispiel des (zum Glück kleinen) Clusters, der beim Storchaufstellen im Raum St. Valentin entstanden ist, zeigt sich aber, wie schnell sich das ändern kann. In der Gastronomie hat die Politik Schranken eingezogen, um zu verhindern, dass Feiern zu feuchtfröhlich und die Corona-Regeln über Bord geworfen werden. Im privaten Bereich kann nur die oft zitierte Eigenverantwortung dafür sorgen.

Es gilt in diesem Herbst und auch im kommenden Winter einen schwierigen Spagat zu schaffen: Den Virus nicht auf die leichte Schulter nehmen, aber auch von der Gefahr einer Infektion nicht lähmen lassen und zuhause einigeln. Denn das tut der Psyche nicht gut. Es gibt im Bezirk derzeit auch keinen Grund zur Panik. Laut Behörde hat sich die Lage nach einem sprunghaften Anstieg vor dem Wochenende wieder stabilisiert. Die Devise muss also lauten: Das Leben leben und auch feiern, aber nur nicht leichtsinnig werden dabei.