Datenschutz ist im Interesse aller

Peter Führer über die Stimmung bezüglich Datenschutz-Grundverordnung.

Erstellt am 04. April 2018 | 05:00
Lesezeit: 1 Min
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr

Die Datenschutz-Grundverordnung sorgt bei vielen Unternehmern und Vereinen für Nervosität. Bis 25. Mai müssen sie sich darauf vorbereiten und die notwendigen Maßnahmen setzen. Eine gewisse Unsicherheit bleibt und auch die Angst vor den hohen Strafen ist präsent.

Sicher ist, es wird nicht so heiß gegessen wie gekocht und vor allem bei Kleinbetrieben und kleineren Vereinen sind Kontrollen und Sanktionen unwahrscheinlich. Sicher ist aber auch: Vor allem für Kleinunternehmen, die je nach Branche oft mit vielen, teilweise sensiblen Daten umgehen, ist die Vorbereitung mit viel bürokratischem Aufwand verbunden. Da ist Ärger verständlich, denn vor allem bei ihnen sind die zeitlichen und finanziellen Ressourcen dafür oft nicht so ohne weiters vorhanden.

Andererseits darf man aber auch nicht vergessen: Ein guter Datenschutz ist letztlich im Interesse aller und kann für manche Firmen auch ein Wettbewerbsvorteil sein. Und wenn bei den Bürgern die Sicherheit zunimmt, dass mit persönlichen Daten künftig noch sensibler umgegangen wird, ist das doch auch positiv.