Denkverbote wären falsch

über die brodelnde Gerüchteküche rund um die Amstettner Bäder.

Erstellt am 02. Dezember 2020 | 04:07
Lesezeit: 1 Min
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr

Viele Gerüchte geistern derzeit in Sachen Bäder durch Amstetten. Auch von Schließungen ist die Rede.

Die NÖN hat sich daher auf Faktensuche gemacht. Das Resultat: Weder das Hallenbad noch das Heidebad werden von der schwarzgrünen Stadtregierung infrage gestellt. Beim Amstettner Freibad schaut es etwas anders aus. Das scheint weder für die ÖVP, noch für die Grünen sakrosankt zu sein.

In einem Punkt hat Vizebürgermeister Dominik Hörlezeder auf jeden Fall Recht: Wenn die Finanzmittel in Zeiten der Coronakrise knapp werden, muss man in politischen Gremien auch über solche einschneidenden Veränderungen diskutieren dürfen. Es macht keinen Sinn, sich von vornherein Denkverbote aufzuerlegen.

Welche Entscheidung letztlich getroffen wird, steht aber auf einem anderen Blatt. Die Politik wäre gerade bei diesem Thema auf jeden Fall gut beraten, die Bürger auf breiter Basis einzubeziehen – und mit der Stadterneuerung steht das geeignete Instrument dafür ja zur Verfügung.