Der Abbau von Ängsten. Über die Einbindung des Special Needs Teams.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 19. November 2019 (01:58)

Neben der Jagd nach Punkten in der 2. Liga und dem damit erhofften Klassenerhalt verliert der SKU Amstetten auch nicht den Blick auf das Umfeld. Aufgrund der infrastrukturellen Gegebenheiten nahmen sie sich um das Special Needs Team des SCU Mostviertel an.

Die von Florian Kogler 2008 ins Leben gerufene Mannschaft bietet Platz für Menschen mit kognitiver Behinderung. Dabei stehen aber nicht die Ergebnisse im Vordergrund, sondern die Freude und Leidenschaft am Sport. Jene Eigenschaften, die manchmal im Profi- bzw. höheren Amateurbereich zu kurz kommen. Beim großen Spielerpass-Turnier in St. Pölten ritterten gleich 16 Teams um den Sieg. Am Ende gab es zwar mit der Vienna den favorisierten Sieger, doch es zählte mehr die Freude. Das verleitet auch ehemalige Profikicker wie Andreas Ivanschitz oder Michael Hatz dazu, die Organisation zu unterstützen und selbst zur Pfeife zu greifen. Bei Amstetten folgte man aber auch den Beispielen der Wiener Großklubs Rapid Wien und Austria Wien oder dem SKN St. Pölten.

Auf jeden Fall ist die Integration des Special Needs Teams ein großes Plus. Denn am Ende werden durch die gemeinsame Sprache des Fußballs Berührungsängste abgebaut. Und davon profitieren alle beim SKU Amstetten.