Eine bittere Notwendigkeit. Peter Führer über Aktionen gegen achtlos weggeworfenen Müll.

Von Peter Führer. Erstellt am 27. März 2018 (05:11)

Man könnte meinen, es wäre eine Selbstverständlichkeit: seinen eigenen Müll auch entsprechend zu entsorgen. Und nicht einfach aus Gründen der Gemütlichkeit – oder noch schlimmer der „Coolness“ – aus dem Auto zu werfen. Das passiert oft genug, das zeigt ein Blick auf die Straßen. Von der Selbstverständlichkeit ist zumindest bei diesen Schwarzen Schafen nichts zu sehen.

Das Traurige dabei ist: Alljährlich müssen sich in vielen Gemeinden deshalb zahlreiche freiwillige Helfer zum Frühjahrsputz aufmachen. Nicht nur um das Ortsbild zu verschönern, sondern auch um Tiere vor dem mitunter tödlichen Verspeisen von Plastik, Dosen & Co zu bewahren. Die Schwarzen Schafe werden beim Aufräumen wohl nicht dabei sein.

Mit „Stopp Littering“-Aktionen und sogenannten in der Vorwoche in Amstetten präsentierten „mobags“ – kleinen, wiederverwendbaren Müllsäcken fürs Auto – will man Gegenmaßnahmen setzen. Freilich ist jede Maßnahme in diese Richtung löblich. Schade jedoch, dass derartige Initiativen notwendig sind.