Es braucht einen Befreiungsschlag. Hermann Knapp über die Debatte um das Amstettner Verkehrssystem.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 31. Oktober 2017 (05:11)

Bürgermeister außer Dienst Herbert Katzengruber meldet sich selten öffentlich zu stadtpolitischen Themen zu Wort. In Sachen Verkehrssystem tut er es nun – und lässt keinen Zweifel daran aufkommen, dass er die Debatte für Zeit- und Geldverschwendung hält.

Tatsächlich scheinen die Varianten, die momentan durch die Köpfe der Verantwortlichen geistern, nicht sehr vielversprechend: Das Vorhaben, Autos von der Kirchenstraße und der Rathausstraße links in die Linzerstraße ausfahren zu lassen, mag löblich sein. Ob des Verkehrsaufkommens stadteinwärts wird sich für die Lenker aber kaum eine Lücke auftun. Um in diesem Bereich verkehrstechnisch wirklich etwas zu verändern, bräuchte es schon einer Art Befreiungsschlag.

Es geistert ja immer wieder das Gerücht durch die Stadt, dass der C&A absiedeln möchte. Natürlich wäre das ein Frequenzbringer weniger für die City, andererseits könnte die Gemeinde das Gebäude erwerben und schleifen. Das würde nicht alle Probleme mit einem Schlag lösen, aber es würde zumindest neue Perspektiven eröffnen.