Immer das Ganze im Blick haben. Über die schwierige Aufgabe des neuen WRA-Geschäftsführers

Von Hermann Knapp. Erstellt am 19. Mai 2021 (05:09)

Es ist keine leichte Aufgabe, die Günther Sterlike mit der Geschäftsführung der Wirtschaftsraum Amstetten GmbH übernimmt. Da es einen derartigen Zusammenschluss von Gemeinden zur Entwicklung von Betriebsgebieten bisher praktisch noch nicht gab, begibt er sich damit auf Neuland.

Dass die Wahl letztlich auf Sterlike fiel, macht Sinn. Denn kein anderer ist mit der Entwicklung des Quartier A von Beginn an so vertraut, hat er doch in seiner früheren Funktion bei den ÖBB maßgeblich am Masterplan für das Areal beim Amstettner Bahnhof mitgearbeitet. Da kann er nun lückenlos anschließen, was gut ist, weil man ja gemeinsam mit der ecoplus beim Umbau der Remise jetzt rasch in die Umsetzungsphase kommen will.

Aber auch wenn das Quartier A das Leuchtturmprojekt der WRA ist, wird es für Sterlike wichtig sein, die ganze Region im Blick zu haben. Soll das Modell langfristig Erfolg haben, müssen auch wirklich alle Gemeinden davon profitieren.