Amstetten , Furth bei Göttweig

Erstellt am 12. Juni 2018, 04:24

von Hermann Knapp

Jammern hilft ohnehin nichts. Hermann Knapp über die Verschiebung der Landesausstellung.

Im ersten Moment klang es ja wie eine Hiobsbotschaft. Die Landesausstellung 2023, um die sich die Region beworben hat, wird auf das Jahr 2026 verschoben. Moststraße, Landesklinikenholding, ÖBB und Stadt sehen darin allerdings offenbar kein Problem. Ob sie nun einfach gute Miene zum „bösen“ Spiel machen oder sich sogar wirklich über die Verschiebung freuen, ist schwer zu sagen.

Andererseits würde Jammern eh nichts helfen. Natürlich werden Pläne und Konzepte umgestoßen oder zumindest angepasst werden müssen. Auch die Finanzierung der Bewerbung gilt es wohl neu zu überdenken. 31 Gemeinden haben sich ja bereit erklärt, in den Jahren 2018 und 2019 höhere Mitgliedsbeiträge an die Moststraße zu zahlen. Diese Beschlüsse sind vermutlich abzuändern.

Die Verschiebung könnte aber auch mit sich bringen, dass einige der jetzt bei der Bewerbung federführenden Personen in ein paar Jahren nicht mehr an vorderster Front stehen. Immerhin sind bis zum Jahr 2026 zwei Gemeinderatswahlen und natürlich eine Landtagswahl zu schlagen.