Jugendliche Krisenverlierer. über die Folgen des weiterhin fehlenden Unterrichts vor Ort.

Von Peter Führer. Erstellt am 20. Januar 2021 (05:15)

Wer auf die Öffnung der Schulen gehofft hat, der wurde enttäuscht. Der reguläre Schulunterricht startet – bleibt es bei den Plänen – erst am 8. Februar. Nach den Semesterferien. Und da „nur“ im Schichtbetrieb. Auch wenn einige sagen mögen, „die eine Woche ist auch schon egal“, summiert sich der immer wieder ausfallende Regulärbetrieb irgendwann halt doch.

Und sorgt bei vielen Schülern und Eltern für immer mehr Frust. Distance Learning kann Schulunterricht auf Dauer nicht gleichwertig ersetzen. Da geht es nicht nur um das Vermitteln von Bildungsinhalten, sondern auch um soziale Kompetenz. Und wie gut zuhause tatsächlich gearbeitet wird, hängt stark vom familiären Umfeld und den gegebenen Möglichkeiten ab.

Es ist zu befürchten, dass hier einige unaufholbar zurückfallen, denen das bei regulärem Schulbetrieb nicht passieren würde. Bei allem Fokus auf die gesundheitlichen Aspekte der Krise: Auf jene – indirekten – Folgen der Krise darf nicht vergessen werden.