Licht am Ende des Tunnels?. Über die misslungene Hinrunde des SCU Wallsee.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 10. Dezember 2020 (01:29)

Alle neune. Was im Kegelsport durchaus für Jubel sorgen kann, verursacht bei den Verantwortlichen des SCU Wallsee jedoch die eine oder andere Sorgenfalte auf der Stirn. In neun Partien konnte kein Punkt erobert werden, was bleibt, ist logisch: Schlusslicht in der Gebietsliga. Ist zwar auch ein heller Schein, aber eben ein roter, und der bedeutet in fast allen Bereichen des Lebens ein Warnsignal.

Was ist falsch gelaufen. Konnte Wallsee im ersten (Halb)jahr als Aufsteiger sehr gut mitmischen, so gilt das Team von Trainer Gerhard Kammerhofer derzeit als Abstiegskandidat Nummer eins. Ausfälle der Leistungsträger, eigene Spieler mit fehlender Entwicklung, Zugänge eher enttäuschend. Die Aufstiegseuphorie Schnee von gestern. Auch wenn gegen Ende der Saison eine Leistungssteigerung erkennbar war, schlug sich die in der Tabelle nicht nieder. Da ist es richtig, sich jetzt nicht nur auf eine Heimspielserie im Frühjahr zu freuen, sondern auch die unangenehmen Fakten anzusprechen. Laut Vizepräsident Johannes Huber wird auch am Kader justiert. Eine klare Ansage in undurchsichtigen Zeiten.