Man hatte sich mehr erhofft. Über die eher niedrige Beteiligung bei den Massentests im Bezirk Amstetten.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 16. Dezember 2020 (02:50)

Das Positive an den Massentests war die reibungslose Abwicklung. Gemeinden und Hilfsorganisationen haben das in kurzer Zeit sehr gut organisiert. Die Beteiligung im Bezirk Amstetten, lag laut Behörde bei nur etwa 28 Prozent der Gesamtbevölkerung. Kein rauschender Erfolg. Da hatte man sich deutlich mehr erhofft. Offenbar ist es aber im Vorfeld nicht gelungen, den Menschen den Sinn der Aktion, die natürlich nur eine Momentaufnahme ist, klar zu machen. Auffällig ist, dass vor allem die Jungen sich wenig zum Testen animieren ließen.

Auch wenn die Zahl der positiven Fälle mit 0,25 Prozent der Getesteten gering war, hat sich doch einmal mehr gezeigt, dass man auch Überträger sein kann, wenn man sich selbst gesund fühlt. Daher macht die Maskenpflicht Sinn, weil sie das Risiko, andere Menschen zu infizieren, zumindest minimiert.

Letztlich läuft ohnehin alles immer wieder auf die Eigenverantwortung der Menschen hinaus. Das Virus nicht ernst zu nehmen ist der falsche Weg.