Neuer Fixstern am Laufhimmel?

Über das Potenzial des Amstettner Night Runs.

Erstellt am 17. Dezember 2019 | 05:00
Lesezeit: 1 Min
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr

2020 wird er zum ersten Mal über die Bühne gehen: der Am-stettner Night Run. Und vieles spricht dafür, dass er zum Fixstern am Laufhimmel werden könnte. Einerseits aufgrund der Tatsache, dass zum ersten Mal seit 2015 wieder in der Amstettner Innenstadt gelaufen wird.

Denn seit der letzten Ausgabe des traditionellen Stadtlaufs hat es kein Ausdauersport-Event mehr in der Amstettner City gegeben. Der Night Run kann damit durch die Läufer selbst, und noch mehr durch die Zuschauer, die Amstettner Innenstadt zur Partymeile machen. Umgekehrt wäre das ein Ambiente, das viele Läufer aus dem Mostviertel und darüber hinaus anzieht.

Andererseits kann der Night Run vom Miteinander profitieren. Obwohl drei verschiedene Veranstalter involviert sind, wird es eine Cupwertung von Night Run, City Attack und Kinderhilfelauf geben. Dies sollte abermals für mehr Läufer sorgen.

Und was die Organisation betrifft, ist mit „Mr. Mostiman“ Bernhard Keller ein Fachmann am Werk. Zu Recht erhofft sich SP-Vizebürgermeister Michael Wiesner, dass der Night Run nach zehn Jahren eine ähnliche Anziehungskraft hat wie der Mostiman in Wallsee. Zumindest drei Jahre Zeit will die Stadt dem Night Run geben, damit er sich etablieren kann. Das hat er sich verdient.