Panik ist (noch) nicht angesagt. Peter Führer über den Verdacht auf einen Wolfsriss in Blindenmarkt.

Von Peter Führer. Erstellt am 09. April 2019 (08:15)

In den vergangenen Monaten gab es in Niederösterreich immer wieder Meldungen über Wolfsrisse. Bei uns in der Region blieb die Lage in dieser Hinsicht zunächst ruhig. Das könnte sich nun ändern, denn in Blindenmarkt gibt es einen mysteriösen Fall eines toten Schafes, das mit offener Bauchdecke gefunden wurde. Besitzer und Anrainer hegen den Verdacht, dass ein Wolf dahinter stecken muss.

Das Problem: Spuren, die darauf hin hindeuten würden, konnten trotz DNA-Untersuchung keine gefunden werden. Andere logische Erklärungen fehlen allerdings ebenfalls. Diese Ungewissheit sorgt bei den Betroffenen für Unsicherheit und Misstrauen.

Eine Anrainerin hegt den Verdacht, dass der Wolfsriss vertuscht werden soll. Der Vorfall wird sich voraussichtlich nicht mehr aufklären lassen. Sollten sich derartige Ereignisse in der Region häufen, werden die Diskussionen über Gegenmaßnahmen auch bei uns losgehen. Solange es aber keinen Beweis gibt, wäre Panikmache verfehlt.

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