Positiv in die Zukunft schauen. Über die Zusammenlegung der Bauhöfe in Amstetten.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 27. Mai 2020 (05:10)

Die neue, türkis-grüne Stadtführung hat ein erstes Ausrufezeichen gesetzt. Mit der Zusammenlegung der drei Bauhöfe grenzt sie sich gleich einmal deutlich von der Vorgängerregierung ab. Diese wollte ja nur einen gemeinsamen Bauhof für Hausmening und Mauer schaffen.

Die Zentralisierung hat ohne Zweifel Charme: Nicht nur wegen der zu erwartenden Optimierung des Fuhrparks und des Maschineneinsatzes, sondern weil ja auch im Bauhof Amstetten Sanierungsarbeiten anstehen und die frei werdende Fläche im Betriebsgebiet Allersdorf sicher sinnvoll verwertet werden kann. Konkrete Zahlen gibt es vorerst nicht. Aber noch steckt das Projekt ja auch in den Kinderschuhen – frühestens nächstes Jahr soll mit dem Bau begonnen werden und der soll drei Jahre dauern.

Dass es jetzt schon verkündet wird, ist vermutlich auch eine Corona-Nebenwirkung. Die Stadtführung will den Bürgern signalisieren, dass sie positiv in die Zukunft schaut und der Bauwirtschaft, dass sie auf Aufträge hoffen darf.