Rechts gibt es ein Gedränge. Über den Wirbel bei der FPÖ und die Gemeinderatswahl.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 25. Juni 2019 (05:00)

Dass es zwischen Bezirksparteiobfrau Edith Mühlberghuber und den Amstettner Freiheitlichen kriselte, ist keine Neuigkeit. Dass aber gleich die ganze Gemeinderatsfraktion aus der FPÖ fliegt, kam nun doch überraschend. Offenbar hat man in der Landespartei nach dem Motto „Besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende“ gehandelt. Landesparteisekretär Michael Schnedlitz deutet ja an, dass ihm um die Amstettner ob der regelmäßigen Skandale, die sie provoziert haben, nicht leid sei.

Auf jeden Fall sorgen die Freiheitlichen mit diesem Schritt für Spannung bei der Gemeinderatswahl 2020. Denn die Zahl der Listen, die im rechtskonservativen Wählerteich fischen, wird immer größer. Manuel Ingerl will mit einer eigenen Liste antreten. Brigitte Kashofer deutet eine mögliche Überraschung an und auch Bruno Weber will seine Politkarriere nicht beenden. Außerdem ist da auch noch Jürgen Wahl mit seiner Internetplattform, der Polit-Ambitionen hat. Enormes Gedränge also!