Schlussstrich mit Ansage. Über den Trainerwechsel in Seitenstetten.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 25. November 2020 (00:23)

Acht Spiele und vier Punkte auf dem Konto von Seitenstetten in der 2. Landesliga West. Und diese kamen nach vier Unentschieden. Kein einziger Sieg gelang dem im Herbst gebeutelten Klub. Somit landete die Langergraber-Elf im hinteren Bereich der Tabelle.

Der Trainer und die sportliche Leitung zogen jetzt den Schlussstrich. Nach einer längeren Analyse nahm der Coach selbst den Hut. Dabei war Langergraber der große Coup in der abgebrochenen Corona-Saison. Seitenstetten kämpfte bis dahin fast jährlich um den Klassenerhalt in der 2. Landesliga West. Als der Trainer damals von Kematen zum 2. Landesligisten wechselte, erlebte die Elf einen Höhenflug. Am Ende stand der zweite Platz hinter Purgstall und der Kampf um den Meistertitel war entfacht. Doch in der angeordneten Corona-Pause verflog die Euphorie. Beim Start in die neue Saison kam die Truppe nicht mehr in die Gänge.

Das Resultat: Nach einigen Wochen Abstand zog der Trainer selbst die Reißleine. Ein Schritt, der bei genauerer Betrachtung mit vier Zählern am Konto nachvollziehbar ist. Sein Nachfolger hat auf jeden Fall eine Menge Arbeit vor sich.