Erstellt am 17. Januar 2017, 04:43

von Hermann Knapp

Spurensicherung ist Um und Auf. Hermann Knapp über die Fahndungs- erfolge von „Kommissar DNA“.

Allzuoft ist in Berichten über Einbrüche und Straftaten von „unbekannten Tätern“ die Rede, die entkommen konnten. Dass viele von ihnen aber nicht unbekannt bleiben, sondern noch nach Monaten und sogar Jahren geschnappt werden, ist eigentlich wenig bekannt. Fingerprints und vor allem „Kommissar DNA“ machen zumeist diese späten Aufklärungserfolge möglich. Denn wird ein Ganove in Österreich oder auch in anderen europäischen Ländern gefasst, wird im Computer überprüft, ob er vielleicht schon anderswo bei einem früheren Einbruch seinen genetischen Abdruck hinterlassen hat.

Die Voraussetzung dafür ist natürlich die penible Spurensicherung an den Tatorten und da tun sich vor allem die Beamten im Bezirk löblich hervor. Ihre konsequente Arbeit ermöglichte es, dass in den Jahren 2013 bis 2016 immerhin 284 Delikte nachträglich aufgeklärt werden konnten.

Die Beute bekommen die Opfer natürlich nur in den seltensten Fällen zurück, aber immerhin haben sie die Genugtuung, dass die Einbrecher ihre gerechte Strafe erhalten.