Wo keine Not, keine Nachfrage. Über Zurückhaltung in der Transferperiode.

Von Daniel Hartl. Erstellt am 11. Februar 2020 (00:49)

Für Seitenstetten und St. Peter verlief die Winterübertrittszeit in dieser Saison weitgehend ereignislos. Ein Adjektiv das sich die beiden Mostviertler Vertreter der 2. Landesliga West in dieser Saison allerdings hart erarbeitet haben. Es bestand nämlich keinerlei Bedarf, die Spielerkader anzutasten, personelle Verbesserungen vorzunehmen oder Versäumnisse in der Planung nachzuholen.

Das war in der Vergangenheit nicht immer so, beispielsweise als St. Peter in der 1. Landesliga um den Klassenerhalt kämpfte oder als sich Seitenstetten in den Niederungen der 2. Landesliga herumschlug. St. Peter schaffte es unter dem im Sommer installierten Trainer Adnan Kaltak die Folgen des letztjährigen Abstieges abzufedern und ein konsolidiertes Team auf die Beine zu stellen, das in der Lage war, in der Hinrunde unter den Top-Sechs der Liga zu reüssieren.

Trainer Robert Langergraber gelang es sogar, aus Seitenstetten in der Hinrunde einen möglichen Titelkandidaten zu formen, der auf Platz zwei überwintert. Verstrich in den letzten Jahren viel Zeit und Mühe, um neue Spieler zu finden und diese in bestehende Strukturen zu integrieren, kann diese in der aktuelle Vorbereitung für die Vertiefung von taktischen Finessen genützt werden. Ein Vorteil, der sich im Frühjahr weiter bezahlt machen kann.