Zu viel Hoffnung auf 2021?

Über Covid 19 und die Absagen von Wandertagen.

Hermann Knapp
Hermann Knapp Erstellt am 26. August 2020 | 02:17
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Bis zu einem gewissen Grad haben wir gelernt, mit dem Coronavirus zu leben: Der Großteil der Bevölkerung hält sich an die Maskenpflicht in Supermärkten und vermeidet es, Hände zu schütteln. Was wirklich weh tut, ist die Absage vieler lieb gewonnener Veranstaltungen, nicht nur kultureller. Auch der Kollmitzberger Kirtag findet heuer nicht statt und wie es aussieht, dürften sogar Wandertage im Herbst dünn gesät sein. Die Veranstalter in Ardagger und Biberbach und wohl auch in Neustadtl, die jedes Jahr tausende Menschen auf den Weg gebracht haben, sehen sich außerstande, die Sicherheit der Teilnehmer zu garantieren und verschieben aufs nächste Jahr.

2021 wird wohl ein Veranstaltungsjahr der Superlative werden, wenn, ja wenn ein Impfstoff gefunden wird. Aber was, wenn nicht? Auf 2022 hoffen?

Wir werden wohl noch viel besser lernen müssen, mit dem Virus zu leben und auch Events durchzuführen. Das Zauberwort wird dabei vermutlich „Eigenverantwortung“ lauten.