Zumindest der Weg stimmt. Über die Ergebnisse beim SKU Amstetten.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 14. Oktober 2020 (00:07)

Die Spieler beim Zweitligisten SKU Amstetten müssen sich wie im Hollywood-Blockbuster „Und täglich grüßte das Murmeltier“ vorkommen. Wie bereits im Großteil der Meisterschaftsspiele war die Standfest-Elf beim Test gegen Ried über weite Strecken spielerisch die bessere Mannschaft, doch mit einem Sieg hat sich der SKU nicht belohnt.

Die Mostviertler laufen seit dem Sieg im Cup gegen Grödig einem Sieg hinterher. Dabei waren die Leistungen mehr als ansprechend. Auch der Kader ist zum Vergleich der Vorsaison qualitativ nochmals stärker geworden. Die Hausaufgaben wurden somit gemacht. Einzig das Erfolgserlebnis — drei Punkte — fehlt noch. In der Länderspielpause hat Joachim Standfest versucht, wieder an ein paar Stellschrauben nachzuziehen, um nun endlich die guten Leistungen in mehr Zählbares umzumünzen. Mit vier Remis in der Liga tritt man auf jeden Fall auf der Stelle. Da kommt die Cup-Partie in Allerheiligen gerade recht. Der Regionalligist befindet sich gerade nicht in einem Formhoch und ein Aufstieg kann der fehlende Boost für das nächste Saisonviertel sein.

Eines kann sich Trainer Standfest aber beim SKU sicher sein: Ein „Hire & Fire“-Denken gibt es bei den Mostviertlern nicht. Der Weg stimmt bisher, die Ergebnisse müssen noch nachziehen.