Mut wurde nicht belohnt. Über das bevorstehende Duell gegen Steyr.

Von NÖN Redaktion und Raimund Bauer. Erstellt am 02. April 2019 (01:00)

Neo-Trainer Jochen Fallmann legte beim SKU Amstetten einen idealen Start hin. Der Zweitligist feierte gleich zwei Siege in Serie. Nun folgte die erste Niederlage. Zwar bitter, aber gegen den Titelmitfavoriten und Aufstiegsaspiranten Ried sicher kein Beinbruch.

Vor allem die Leistung seiner Mannschaft darf für Zuversicht sorgen. In den ersten Minuten noch ein wenig schwammig in der Defensive, doch je länger die Partie dauerte, war auch die neu formierte Dreierkette sattelfester. Dass sich der SKU mit den zwei Siegen ebenfalls schon den Respekt erarbeitet hat, zeigt auch die taktische Veränderung, die Gerald Baumgartner bei den Riedern vornahm. Zum ersten Mal in seiner Zeit bei den Oberösterreichern setzte er in der Meisterschaft auf eine Viererkette. Mit ein wenig Glück und besseren Chancenverwertung, wäre ein Punkt rausgesprungen. Und das, obwohl der SKU auf zahlreiche Kräfte, vor allem in der Defensive, verzichten musste.

Am Sonntag folgt nun das Schlagerspiel gegen Steyr. Nicht nur die geografische Nähe und der erwartete Zuschauerstrom sorgen für Brisanz, sondern auch die Tatsache, dass beide mittendrin im Abstiegskampf sind. Um die Klasse zu halten, zählt für Amstetten nur eines: ein Heimsieg.