Titel als Lohn harter Arbeit. Über den Landesligatitel für Amstettens Tennisteam.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 08. Juli 2020 (00:34)

Die Amstettner Fußballer spielen schon seit zwei Jahren in der zweithöchsten österreichischen Spielklasse. Nun könnte es im Tennisbereich auch bald so weit sein.

Zugegeben, bis dahin bedarf es noch einiger Schritte. Zum Beispiel im Aufstiegsturnier drei oder vier andere Landesmeister zu bezwingen. Oder aber auch die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen. Derzeit steht aber einmal der Jubel über den Landesmeistertitel im Vordergrund. Mehrmals war man knapp dran. War es im Vorjahr Seebenstein, davor Krems, die zum Stolperstein wurden, gelang es nun, St. Pölten aus dem Weg zu räumen. Immer unter der Prämisse, ohne Legionäre, nur mit sogenannten Eigenbauspielern den Erfolg zu suchen.

Diesem Weg will Amstetten bei einem etwaigen Aufstieg treu bleiben. Einfach um zu zeigen, dass es auch ohne Akteure geht, die zumeist nur für ein Spiel anreisen, oft nicht einmal den Ausgang der gesamten Partie live mitbekommen, da sie schon wieder auf dem Heimweg sind. Klar, es wäre leichter, den Erfolg zu erkaufen. Aber auch harte Arbeit und Konsequenz führen zum Ziel. Es wäre wünschenswert, könnte auch in der Bundesliga gezeigt werden, dass es so geht. Eines wird jedoch allen Verantwortlichen klar sein. Da wird die Luft dünner, die Bälle fliegen schneller, die Qualität steigt.