Obacht vor Zufriedenheit. Über den abgelaufenen Herbst beim SKU Amstetten.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 03. Dezember 2019 (02:09)

Mit 21 Zählern beendet der SKU Amstetten die Herbstsaison. Im zweiten Jahr in der 2. Liga hat sich die Truppe von Trainer Jochen Fallmann einmal auf den gesteckten einstelligen Tabellenplatz gesetzt. Aber nur auf den ersten, flüchtigen Blick. Denn bei genauerer Betrachtung sind die Amstettner von den Abstiegsrängen nicht weit entfernt. Aber auch nach oben ist der Abstand zu einem Team wie Steyr nicht weit weg.

Dennoch haben die Verantwortlichen im Sommer ihre Hausaufgaben gemacht. Die neue Vereinsführung hatte dabei im Herbst nicht immer nur sonnige Tage. Nach einem optimalen Auftakt folgte eine kurze Durststrecke, die erst mit dem Sieg gegen Steyr endete. Doch letztendlich ist Amstetten endgültig von der Regionalliga in der „Halbprofiliga“ angekommen. Etwas untergegangen dabei ist der Einzug ins Viertelfinale des ÖFB-Cups. Zum zweiten Mal in der Vereinshistorie gelang dem SKU der Coup. Damals war in Horn Endstation. Dieses Mal wartet mit Red Bull Salzburg ein anderes Kapazunder. Alles in allen aber ein erfolgreicher Herbst.

Zu viel Zufriedenheit birgt aber auch Gefahr, die bisherigen Abläufe schleifen zu lassen. Doch alleine die Unzufriedenheit der Kicker nach dem Remis gegen den GAK zeugt, dass dieses Risiko minimal ist.