Schwierige zweite Saison. Über den Klassenerhalt des SKU Amstetten.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 04. Juni 2019 (01:00)

Der Klassenerhalt stand beim SKU Amstetten bereits vergangene Woche fest. Mit dem Abstieg von Wacker Innsbruck aus der Bundesliga war nur mehr ein Absteiger möglich.

Die Bilanz nach einer turbulenten Saison: Nach dem historischen Aufstieg in die 2. Liga und einem guten Start fielen die Amstettener in die Abstiegsränge zurück. Im Winter legten die Verantwortlichen am Spielersektor nach, aber dennoch musste Teamchef Robert Weinstabl nach nur einem Punkt aus zwei Spielen im Frühjahr Platz machen. Mit Jochen Fallmann kehrten Siege und Selbstvertrauen zurück. Ende gut, alles gut! Oder vielleicht doch nicht?

Auf jeden Fall stehen dem SKU im Sommer einige Umbrüche ins Haus. Der von langer Hand geplante Vorstandswechsel wird fällig. Langzeittrainer wie Vitalis Stankevicius und Michael Smetana verlassen den Klub. Auch am Kadersektor wird kein Stein auf dem anderen bleiben. Die fünf vorgestellten Abgänge zur Pause sind nur erste Vorboten für einen bevorstehenden Umbruch. Kurzfristig darf der Klassenerhalt gefeiert werden, dennoch steht für die Verantwortlichen im Sommer ein Monsterprogramm an Arbeit vor der Tür. Denn: In der zweiten Saison muss der SKU die Leistungen aus dem Frühjahr bestätigen. Das ist bekanntlich meistens schwieriger.