Sinnvolle Zweckehen

über das Jubiläum 50 Jahre Gemeindezusammenlegung.

Erstellt am 12. Januar 2022 | 02:49
Lesezeit: 1 Min

Das Land NÖ drängte ab dem Jahr 1970 die Gemeinden, sich im Sinne einer strukturellen Verbesserung zu größeren Einheiten zusammenzuschließen. Kommunen, die diesem „Wunsch“ nicht nachkamen, wurde die Zusammenlegung 1971 per Gesetz verordnet. Dazu gehörten zum Beispiel Oed und Öhling, aber auch Dorf Haag und Winklarn.

Das waren keine Liebesheiraten, aber nach 50 Jahren erweisen sich die Zweckehen im Rückblick als sinnvoll.

Seit 1972 ist die Gesetzesmaterie um ein Vielfaches komplizierter und umfangreicher geworden und eine kleine Gemeinde könnte die Aufgaben personell kaum bewältigen. Nicht umsonst haben ja schon viele Kommunen etwa die Abgabeneinhebung an einen eigenen Verband ausgelagert.

Gerade Oed und Öhling beweisen zudem, dass Ortsteile zwar eine gewisse Eigenständigkeit bewahren, aber trotzdem gemeinsame Wege gehen können.