Wölfe müssen Moral beweisen. Andreas Fröhlich über die harten Zeiten bei den Amstettner Wölfen.

Von Andreas Fröhlich. Erstellt am 27. November 2018 (04:52)

Alle Wege führen nach Kapfenberg. Das konnte man zumindest als Amstettner Sportfreund am Wochenende glauben. Sowohl die Fußballer vom SKU Amstetten, als auch die Eishockey-Cracks von den Amstettner Wölfen gastierten in der Steiermark. Beide Teams fuhren ohne Punkte im Gepäck wieder heim.

Für die Wölfe ist dieses Gefühl leider nichts Neues, reichte es doch in dieser Saison noch für keinen Sieg. Mit dem Tempo und der Qualität in der neu geschaffenen Österreichischen Amateur-Hockeyliga haben sie noch einige Probleme.

Doch genau diese momentanen Probleme bringen auch Möglichkeiten mit sich. Wenn es den Spielern gelingt, aus den eigenen Fehlern im Spiel zu lernen, und man sich an das hohe Niveau Schritt für Schritt gewöhnt, werden sich auch die Leistungen von Woche zu Woche verbessern, sodass der erste Punktgewinn der Saison immer näher rückt.

Die Voraussetzung dafür ist aber klar: Amstetten darf sich in diesen sportlich schwierigen Zeiten nicht demotivieren lassen und schon gar nicht den Kopf in den Sand stecken. Es gilt, die gute Stimmung in der Mannschaft aufrecht zu erhalten und den Spaß am Spiel nie zu verlieren. Das hat die Wölfe in den letzten Jahren stark gemacht und wird dem Team auch in dieser Saison helfen.