Aich/Dob ist nicht Aich/Dob. Ingrid Vogl über das Wochenende der Amstettner Volleyballer.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 05. Dezember 2017 (05:44)

Amstetten gegen Aich/Dob. Dieses Duell gab es in der vergangenen Woche gleich zweimal zu sehen. Am Freitag trafen der Tabellenführer aus Kärnten und der Tabellenzweite aus dem Mostviertel in der Bundesliga aufeinander. Alles andere als ein Sieg der Gäste wäre eine handfeste Überraschung gewesen. Der Gewinn eines Satzes gegen den Titelfavoriten darf als Erfolg für den VCA gewertet werden.

Amstetten gegen Aich/Dob hieß es auch am Sonntag. Diesmal im österreichischen Cup, bei dem Legionäre nicht spielberechtigt sind. Für die Am-stettner kein Problem, denn sie haben ohnehin nur österreichische Spieler im Kader. Für Aich/ Dob jedoch ein Riesenproblem, denn sie haben kaum Österreicher im AVL-Kader und die paar, die am Freitag zum Einsatz kamen, standen diesmal nicht im Aufgebot.

Die Mannschaft, die die Kärntner im Kampf um ein Ticket für das Final Four aufs Feld schickten, spottet eigentlich jeglicher Beschreibung und ist einer Nummer eins in Österreich nicht würdig. Nach nur 49 Minuten war das Trauerspiel zu Ende. Nicht weil die Amstettner mit einer überragenden Leistung glänzten, sondern weil die Kärntner Nachwuchsmannschaft auf diesem Niveau nicht konkurrenzfähig ist. Peinlich für einen zukünftigen Meister.