Am Boden der Realität. Über die noch sieglose Saison des SKU Amstetten.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 04. November 2020 (00:51)

Mit Platz fünf beendete der SKU Amstetten die im März aufgrund der Corona-Pandemie abgebrochene Saison. Ein historisches Ergebnis. Die Amstettner feierten den größten Vereinserfolg und trotz der anhaltenden schwierigen Corona-Situation war auch für die neue Saison eine gewisse Portion Optimisus zu spüren.

Zwar wechselte Erfolgstrainer Jochen Fallmann zu Bundesligist Austria Wien, doch mit Joachim Standfest war schnell ein ambitionierter Nachfolger gefunden. Auch am Transfermarkt schienen die Verpflichtungen für einen nachhaltigen Erfolg zu sorgen. Das erste Pflichtspiel im Cup gegen Grödig und der verbundene Aufstieg sorgten für Selbstvertrauen. Doch das 2:2 gegen Steyr brachte bereits den ersten Kratzer. Spielerisch war eine Verbesserung zu sehen, doch ein individueller Fehler war ein Mitgrund, dass statt drei Zählern nur ein Punkt auf dem Konto stand. Und diese individuellen sind die Gründe für die Tristesse bei den Mostviertlern. Mit fünf Unentschieden liegt der SKU nun in den Abstiegsrängen.

Das Zwischenhoch aus dem Frühjahr ist wieder der Ernüchterung des Abstiegskampfes gewichen. Um wieder zu Höhenflügen ansetzen zu können, braucht es einen Sieg. Am besten gleich im Cup gegen Allerheiligen.