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Ingrid Vogl über die Silver European League in Amstetten.

Ingrid Vogl
Ingrid Vogl Erstellt am 05. Juni 2018 | 02:26
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Am vergangenen Mittwoch gastierten das österreichische Volleyball-Damen- und Herren-Nationalteam im Rahmen der Silver European League in Amstetten. Die Veranstaltung wurde zum durchschlagenden Erfolg und hatte gleich mehrere Gewinner.

Zum einen die Spieler, die über Viersatzsiege gegen die Teams aus Georgien und Mazedonien jubeln durften. Zum anderen die Veranstalter ÖVV und VCA, die sich über eine gesteckt volle Halle freuen durften. Und das trotz direkter Konkurrenz eines Fußball-Ländermatches und einer Tennispartie von Dominic Thiem im Fernsehen sowie beinahe unerträglicher, saunaähnlicher Temperaturen in der Pölz-Halle.

Dritter Gewinner war der Volleyballsport an sich. Wenn man die meist spärliche Kulisse kennt, vor der die Amstettner ihre Spiele in der höchsten österreichischen Liga absolvieren, dann war das große Publikumsinteresse Balsam für die Seelen aller Volleyballfreunde. Und ein deutliches Indiz dafür, dass auch Hallen-Volleyball begeistern kann.

Wenn der eine oder andere Zuschauer auf den Geschmack gekommen sein sollte und künftig auch die Spiele des VCA besuchen möchte, dann hat der Aufwand, der in die Veranstaltung gesteckt wurde, seinen Zweck gleich mehrfach erfüllt.