Bestreiten eines neuen Weges. Raimund Bauer über die Verpflichtung von Robert Weinstabl als Trainer beim SKU Amstetten.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 09. Mai 2017 (02:37)

Die Entscheidung musste schnell fallen. Nachdem Trainer Heinz Thonhofer mitgeteilt wurde, dass sein Vertrag im Sommer nicht mehr verlängert wird, steht eine Woche später der neue Mann fest. Robert Weinstabl wird in der neuen Saison auf der Trainerbank des Regionalligisten Platz nehmen.

Was können sich die SKU-Fans vom 33-jährigen gebürtigen Burgenländer erwarten?

Bereits mit 26 Jahren begann Weinstabl als Trainer in der Nachwuchsabteilung des SC Wiener Neustadt. Mit 30 Jahren wechselte er nach Sollenau. Zunächst als Trainer für die zweite Mannschaft. Danach stieg er im Winter 2014 zum Trainer der Regionalliga-Mannschaft auf. Mit ihm gelang der Klassenerhalt. Dennoch folgte der freiwillige Abstieg des Vereins. Schon damals arbeitete Weinstabl mit Florian Uhlig zusammen. Der Weg des Coaches ging zum FAC als Co-Trainer. Nach einem halben Jahr war aber Schluss in der Ersten Liga. Der A-Lizenz-Trainer wird seine Ideen aber nicht nur in der ersten Mannschaft einbringen, sondern auch für die zweite Mannschaf und dem Nachwuchs.

Trotz seiner jungen Jahren hat Robert Weinstabl sich in der Regionalliga schon bewiesen. Das Ziel der Vereinsverantwortlichen einen frischen Wind reinzubringen, ist mit der Verpflichtung auf jeden Fall gelungen.