Das Glück kam mit „Frau Holle“. Über den Abbruch beim Spiel zwischen Amstetten und BW Linz.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 24. März 2021 (02:40)

Die Faktoren Glück und Pech spielen auch im Fußball eine nicht unwichtige Rolle. So auch beim Aufeinandertreffen von Amstetten gegen Blau Weiß Linz in der 2. Liga. Pech hatte zunächst SKU-Verteidiger Patrick Puchegger, der am Morgen des Spiels mit einer Seitenstrangangina ausfiel. Glück, weil der Schneesturm in der ersten Halbzeit einsetzte und ein Weiterspielen nicht mehr möglich machte. Warum Glück?

Nicht nur, dass Amstetten bereits mit 0:1 in Rückstand lag, sondern vor allem wie. Die Linzer waren in der ersten halben Stunde der Standfest-Elf in allen Belangen überlegen. Körperlich stellte selbst der Trainer dem Kontrahenten das beste Zeugnis aus. In dieser guten halben Stunde war ein Klassenunterschied zu erkennen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Siegesserie der Mostviertler zu reißen drohte, war hoch. Doch dann kam „Frau Holle“.

Jetzt haben die Amstettner sogar einen kleinen Vorteil. Sie haben hautnah miterlebt, was auf sie zukommt und können sich auf die Neuaustragung besser einstellen. Somit war der wetterbedingte Abbruch sowas wie ein Glücksfall.